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Der Flughafen Tempelhof

Der Flughafen Tempelhof war bis zum 30. Oktober 2008 der dritte Berliner Flughafen. Bereits in den 20 er Jahren wurde der Flughafen eingerichtet. Das besondere ist die Lage des Flughafens, denn er liegt tatsächlich mitten in der Stadt. Während der Berlin Blockade nachdem zweiten Weltkrieg, hatte der Flughafen Tempelhof eine besondere Bedeutung für die Berliner. Hier landeten die so genannten „Rosinenbomber“, welche verschiedenste Hilfsgüter ins eingekreiste Westberlin brachten.

Wegen der Nähe zur Stadt erlebte der Flughafen Tempelhof in den kommenden Jahren eine echte Hochzeit. Vor allem für Geschäftsreisende hatte die Lage des Flughafens eine hohe Bedeutung. Aber genau diese Lage brachte dem Flughafen Tempelhof dann auch das aus. Da das Gelände um den Flughafen komplett bebaut ist, gibt es keine Möglichkeit für Ausweichmanöver, falls es mal zu Problemen kommen sollte, dieses hohe Risiko wollte man nicht mehr eingehen, sodass der Flughafen Ende 2008 für sämtlichen Flugverkehr geschlossen wurde.

Berlin Tipps empfiehlt: Heute ist das Temeplhofer Flugfeld über verschiedene Eingänge öffentlich zugänglich für Besucher. Die Landebahn dient heute als Skate- und Joggingstrecke, die riesigen Wiesen laden zum verweilen ein, und in machen Ecken des Flugplatzes darf auch gegrillt werden. Ein Besuch auf dem Gelände des Flughafen Tempelhofs lohnt sich in jedem Fall, denn erst wenn man auf dem Gelände steht, sieht man wie groß die Fläche dieses Innerstädtischen Flughafens ist und es bietet in dieser großen Stadt einen Ort, der durch seine Weite eine gewisse Freiheit ausstrahlt. Hinzu kommt, dass das Spazieren auf einer ehemaligen Landebahn auch seinen ganz eigenen Reiz hat.

Anfahrt zum Flughafen Tempelhof:

Es gibt von fast allen Seiten Eingänge zum Flughafengelände. Am einfachsten zu erreichen ist bspw. der U- und S-Bahnhof Tempelhof. Dort fahren die Ringbahn, die U6, sowie einige Buslinien. Eine Übersichtskarte über das Gelände gibt es hier